Wanderausstellung ein voller Erfolg: Begeisterung für mehr Grün in den Städten steckt an

Am Anfang stand die kühne Idee einer Tour durch ganz Baden-Württemberg, um ein besonderes Ereignis besonders zu würdigen: Seit 1980 werden in Baden-Württemberg Landesgartenschauen und seit 2001 im jährlichen Wechsel auch Grünprojekte durchgeführt. Das sind 30 erfolgreiche Jahre. Unter dem Motto 30grün.de setzte die Förderungsgesellschaft für die Baden-Württembergischen Landesgartenschauen mbH (FGS) ein Zeichen – mit einer Wanderausstellung durch das Land. Die Reaktion auf die Idee war ebenso überwältigend wie die daraus folgende Tour durch 29 Städte und Gemeinden, und die engagierte Beteiligung nicht nur der Kommunalpolitiker, sondern auch der Bürgerinnen und Bürger. Hunderttausende Besucher kamen und ließen sich von der Begeisterung für Gartenschauen anstecken. Die Zeltstadt 30grün.de war überall herzlich willkommen.

Besonders groß war das Interesse an der Ausstellung bei den Städten, die von 2011 bis 2018 eine Landesgartenschau oder ein Grünprojekt ausrichten, um bereits jetzt die Öffentlichkeit auf ihr Projekt aufmerksam zu machen. Doch auch Ulm, wo die Wiege der Baden-Württembergischen Landesgartenschauen stand, war mit dabei. Dort, wo alles begann, endete die Schau. In den meisten Fällen machte 30grün.de an Originalschauplätzen der Gartenschauen von einst Station oder auf dem künftigen Gelände.

Die Wanderausstellung 30grün.de war wie ein Spaziergang durch 30 Jahre Landesgartenschauen und Grünprojekte in Baden-Württemberg. Sie startete am 8. Mai 2010 in Plochingen. Alle Orte, in denen von 1980 bis 2010 und von 2011 bis 2014 Landesgartenschauen und Grünprojekte stattgefunden haben und stattfinden werden, waren Bestandteil der Ausstellung. Es war ein Blick in die Geschichte der Gartenschauen und in die Zukunft. 37 grüne Zelte standen für 29 vergangene und acht zukünftige Grünschauplätze in Baden-Württemberg, in vier Zelten waren Information und der Stand der Förderungsgesellschaft untergebracht. Jede der 29 Ausstellungen war etwas Einzigartiges. Denn die Formation der 41 Zelte ändert sich von Schauplatz zu Schauplatz; sie orientierte sich an der Topografie vor Ort oder auch am Konzept der Landesgartenschau oder des Grünprojekts, oder auch an der Form des Wappens der Kommune. Und in jedem Fall an der Kreativität der Macher und den Möglichkeiten und Unmöglichkeiten der jeweiligen Plätze. So entstanden Linien, Kreise, Ovale, Quadrate, Schlangenlinien und vieles mehr.

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Kategorie: 30grün-Zone, Nachrichten

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